Kvaratskhelia zu Arsenal? Haltet den Atem nicht an, Gunners
Seht her, die Gerüchteküche brodelt dieser Tage heftig, und das neueste Gerücht besagt, dass Arsenal um Khvicha Kvaratskhelia buhlt. Der Flügelspieler von Paris Saint-Germain, der gerade 23 Jahre alt geworden ist, ist zweifellos eine begehrte Ware. Er erzielte in der Saison 2022-23 12 Tore und gab 10 Vorlagen in der Serie A für Napoli, eine Saison, in der sie ihren ersten Scudetto seit 33 Jahren gewannen. Eine solche Leistung zieht die Aufmerksamkeit aller auf sich, besonders die eines Vereins wie Arsenal, der immer nach dem gewissen Extra sucht.
Die Sache ist die: PSG zahlte Berichten zufolge 100 Millionen Euro, um ihn letzten Sommer von Napoli zu holen. Das ist ein stattlicher Preis für einen Spieler, den sie erst eine Saison lang hatten. Er hat auch einen Vertrag bis 2028. Sie sind nicht daran interessiert, ihre Top-Transfers nach nur einem Jahr zu verkaufen, es sei denn, jemand kommt mit einem völlig lächerlichen Angebot. Und seien wir ehrlich, Arsenal, obwohl finanziell solide, gibt normalerweise keine 150 Millionen Euro für einen einzelnen Spieler aus, schon gar nicht in einem Transferfenster, in dem sie wahrscheinlich einen Stürmer und einen Mittelfeldspieler suchen werden.
Die Passform im Emirates
Nehmen wir mal an, Arsenal schafft diesen Transfer irgendwie. Wo passt Kvaratskhelia hin? Mikel Artetas System basiert stark auf Bukayo Saka auf der rechten und Gabriel Martinelli auf der linken Seite. Beide sind junge, etablierte Stammspieler, die maßgeblich zu Arsenals 89-Punkte-Premier-League-Saison beigetragen haben und nur zwei Punkte hinter Manchester City landeten. Saka erzielte 16 Tore und gab 9 Vorlagen in der Liga, während Martinelli trotz einiger Verletzungsprobleme 6 Tore und 4 Vorlagen beisteuerte. Kvaratskhelias natürliche Position ist der linke Flügel, was bedeutet, dass er direkt mit Martinelli konkurrieren würde.
Nun, Konkurrenz ist gesund, klar. Aber Kvaratskhelia ist keine Option für die Bank. Er ist ein Superstar-Talent. Man gibt keine neunstellige Summe für einen Spieler aus, um ihn rotieren zu lassen. Er startete in der vergangenen Saison 29 Ligaspiele für PSG, erzielte 5 Tore und gab 5 Vorlagen in der Ligue 1. Diese Zahlen sanken leicht von seinem Napoli-Höhepunkt, aber er war immer noch ein wichtiger Teil einer Meistermannschaft. Arteta müsste seine gesamte Angriffsformation umstellen, oder einer seiner jungen Stars würde deutlich weniger Spielzeit bekommen. Das scheint ein Problem zu sein, das Arsenal im Moment nicht wirklich braucht, besonders, wenn sie dem Premier-League-Titel so nahe sind.
PSGs Haltung und Arsenals wahre Bedürfnisse
Mal ehrlich: PSG verkauft Kvaratskhelia nicht. Nicht nach einem Jahr. Nicht nach dem Geld, das sie ausgegeben haben. Sie haben gerade Kylian Mbappé ablösefrei an Real Madrid verloren. Ihre gesamte Strategie ist jetzt auf Spieler wie Kvaratskhelia und Ousmane Dembélé aufgebaut. Einen weiteren Star-Angreifer gehen zu lassen, besonders einen, in den sie so stark investiert haben, wäre ein PR-Albtraum und eine schreckliche Geschäftsentscheidung. Ihr Halbfinaleinzug in der Champions League, auch wenn er gegen Dortmund endete, zeigte, was Kvaratskhelia in großen Spielen leisten kann.
Arsenals tatsächliche Prioritäten sollten klar sein. Sie brauchen einen klinischen Stürmer. Gabriel Jesus erzielte trotz all seiner harten Arbeit in dieser Saison nur 4 Ligatore in 27 Einsätzen. Eddie Nketiah kam kaum zum Einsatz. Sie brauchen auch einen robusten defensiven Mittelfeldspieler, um Declan Rice wirklich herauszufordern, besonders angesichts Thomas Parteys Verletzungsgeschichte. Einen weiteren Flügelspieler ins Visier zu nehmen, selbst einen so talentierten wie Kvaratskhelia, fühlt sich wie ein Luxuskauf an, wenn es dringendere Lücken im Kader gibt. Meine kühne Behauptung? Dieses Kvaratskhelia-Gerücht ist nichts weiter als Agentengerede, das versucht, Interesse zu wecken und vielleicht einen neuen Vertrag für seinen Klienten zu bekommen.
Ich prognostiziere, dass Arsenal diesen Sommer einen Top-Stürmer verpflichten wird, jemanden, der in der Premier League konstant 20 Tore erzielen kann, und dieses Kvaratskhelia-Gerede wird schneller verblassen als eine schlecht getimte Abseitsfahne.