Mohamed Salahs Zeit in Anfield neigt sich dem Ende zu. Nach 349 Einsätzen, 211 Toren und einem Premier-League-Titel, der 2020 eine 30-jährige Durststrecke beendete, hat er sich seinen Platz auf dem Merseyside Mount Rushmore verdient. Der ägyptische König kam 2017 für angeblich 34 Millionen Pfund und geht als einer der produktivsten Flügelspieler seiner Generation. Die Frage ist nicht, *ob* er geht, sondern *wohin* er geht. Und ehrlich gesagt, sind die Optionen für einen Spieler seines Kalibers mit 32 Jahren weniger, als man vielleicht denkt.
Seien wir ehrlich, die Saudi Pro League umwirbt Salah schon seit über einem Jahr. Al-Ittihad machte letzten Sommer ein angebliches Angebot von 150 Millionen Pfund, eine Summe, über die Liverpool angesichts seiner Bedeutung für Jürgen Klopps letzte Saison natürlich spottete. Aber jetzt? Da sein Vertrag 2025 ausläuft und kein neuer Vertrag in Sicht ist, wird Liverpool versuchen, ihn zu verkaufen, anstatt ihn umsonst zu verlieren. Teams wie Al-Hilal und Al-Nassr, die bereits Namen wie Cristiano Ronaldo und Neymar vorweisen können, würden die Chance nutzen, einen weiteren globalen Superstar hinzuzufügen. Salahs Vermarktbarkeit im Nahen Osten ist immens. Er würde sofort zum Gesicht der Liga werden und sogar Ronaldos Einfluss angesichts seiner regionalen Verbindungen in den Schatten stellen. Er würde ein Gehalt verlangen, das selbst seine derzeitigen 350.000 Pfund pro Woche bei Liverpool wie Kleingeld aussehen ließe. Denken Sie an über 100 Millionen Pfund *pro Jahr*. Finanziell ist es ein Kinderspiel, und er würde immer noch wettbewerbsfähigen, wenn auch weniger intensiven, Fußball spielen.
Hier wird es knifflig. Welcher europäische Top-Club braucht wirklich einen 32-jährigen Flügelspieler mit astronomischen Gehältern? Real Madrid und Barcelona werden ständig mit großen Namen in Verbindung gebracht, aber ihre finanzielle Situation ist oft angespannter als berichtet. Real hat gerade Kylian Mbappé verpflichtet und Vinicius Jr. ist auf der linken Seite gesetzt. Barcelonas rechter Flügel ist ein ständiges Kommen und Gehen, aber können sie Salahs Ablösesumme *und* sein Gehalt bezahlen? Wahrscheinlich nicht ohne ernsthafte Verrenkungen. Paris Saint-Germain könnte eine Option sein, besonders wenn sie nach Mbappés Abgang eine weitere prominente Verpflichtung wünschen. Stellen Sie sich Salah vor, wie er von rechts nach innen zieht, mit Ousmane Dembélé auf links. Das ist ein beängstigender Gedanke für die Abwehrreihen der Ligue 1. Salah schien jedoch immer die Intensität der Premier League zu bevorzugen, und ein Wechsel nach Frankreich fühlt sich wie ein Rückschritt im Wettbewerb an, selbst mit den Champions-League-Ambitionen von PSG. Bayern München gibt selten viel Geld für ältere Spieler aus und bevorzugt jüngere Talente wie Jamal Musiala. Die Wahrheit ist, dass der Markt für einen Spieler wie Salah in Europa, abgesehen von einer sehr spezifischen Reihe von Umständen, einfach nicht mehr existiert.
Das ist ein Außenseiter, aber hören Sie mir zu. David Beckham veränderte das Spiel für die MLS, als er 2007 zu LA Galaxy wechselte. Lionel Messis Wechsel zu Inter Miami letztes Jahr war eine ähnliche seismische Verschiebung. Könnte Salah die nächste globale Ikone sein, die seine Talente in die USA bringt? Miami, mit Messi, Sergio Busquets und Luis Suárez, wäre eine offensichtliche Wahl. Das Wetter, der Lebensstil und die Chance, ein Pionier in einer wachsenden Liga zu sein, könnten ansprechend sein. Er würde immer noch vor leidenschaftlichen Zuschauern spielen, und die Reisen wären nicht so anstrengend wie beispielsweise in Saudi-Arabien. Sein kommerzieller Reiz in den USA wäre immens. Es ist ein Schritt, der Lebensstil und Vermächtnis über reines Wettbewerbsfeuer stellt, ein Weg, den viele Legenden eingeschlagen haben.
Hier ist meine kühne These: Salah wird in Saudi-Arabien landen. Das Geld ist zu gut, die Passung ist zu perfekt, und Liverpool muss eine Ablösesumme erhalten. Es fühlt sich unvermeidlich an.
Meine kühne Vorhersage: Salah wird bis zum 1. August 2024 einen Dreijahresvertrag mit Al-Hilal unterzeichnen, für eine angeblich 120 Millionen Pfund hohe Ablösesumme und Jahresgehälter von über 150 Millionen Pfund.